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Meine Geschichte

[Meine Geschichte]

Schon seit meiner Kindheit hatte ich eine positive Beziehung zu den Tieren. Meine Verwandten befürchteten, dass es krankhaft wird. Ich rettete was ich konnte und in meinem kindlichen Eifer oft umsonst. Sicher kennen Sie das aus eigener Erfahrung. Diese Unschuld und Bemühung, Tiere zu retten blieb mir bis zur Pubertät, als ich zum ersten Mal völlig neue Möglichkeiten der Freizeitgestaltung entdeckte. Obwohl ich nicht ganz aufhörte, mich den Tieren zu widmen, langsam entfremdete ich mich von ihnen. Heute erinnere ich mich nicht sehr gern an diese Zeit, da ich innerlich fühle, dass es eine verschwendete Zeit war. Erst nach meinem schweren Unfall und nachfolgender Hospitalisierung wurde alles wieder gut. Ich hatte fast zwei Jahre Zeit, damit ich überlege, wie es weiter gehen wird. Nie in meinem Leben entfernte ich mich von den Tieren und auch der Unfall war durch meinen Stolz und Unachtsamkeit beim Pferdereiten verursacht. Die Tiere sah ich eher als ein Mittel meiner Popularität und weniger als lebende und fühlende Wesen. Dieser Tatsache wurde ich mich gerade im Krankenhaus bewusst und entschloss ich mich alles zu ändern. In dieser Zeit war mir überhaupt nicht klar, ob ich wieder gesund werde, da ich im Rollstuhl saß, doch die Entschlossenheit fehlte mir nicht.

Nach der Revolution im Jahr 1989 gab es viele Gelegenheiten zu beweisen, dass ich es mit dem Tierschutz sehr ernst meine. Mit dem Jahr 1990 setzte ein enormer Abstieg der Pferdezucht ein. Sehr viele Tiere endeten im "Waggon". Und gerade auf diese Pferde richtete ich meine Aufmerksamkeit. Aus meiner vorigen Arbeit hatte ich genügend Kontakte mit dem Westen und ich hatte auch Glück, dass mich diese Menschen auch verstanden. Ich suchte keine Talente unter Pferden, sondern gewöhnliche ungewollte Tiere. Es gelang mir außer anderen auch diese 38 schönen, zu Tode verurteilten Tiere abzukaufen und zu retten. In dieser Zeit schaute ich nicht auf Erträge, da mein Unternehmen einen völlig anderen Bereich betraf, doch auch in diesen Aktivitäten hatte ich keine Verluste. Im Jahr 1991 entschloss ich mich, dass ich mich der Tierschutz professionell widmen werde. Wie durch ein Wunder wurde ich gesund. Das ganze Geld, das ich aus Handelstransaktionen mit Pferden gewann, legte ich auf ein spezielles Konto ein und suchte die geeigneten Räumlichkeiten für meine Tätigkeit. Seit 1994 veränderte ich völlig meine Lebensweise und dachte an nichts anderes als daran, wie ich mit der Tierschutz beginnen könnte. Ich übersiedelte in einfachere Bedingungen und hoffte, dass ich einmal auch anständige Menschen treffen werde. Es lohnte sich und ich überzeuge mich tagtäglich davon, dass es noch viele solche Menschen auf der Welt gibt. In der Periode 1994-1998 traten seht harte Zeiten für mich ein. Ich gründete eine neue Familie in einem ganz anderen Stil als die vorige. Wir lebten zwar in annehmbaren, aber einfachen Bedingungen. Da ich meine Ersparnisse, die ich nur in die Tiere investieren wollte, verheimlichte, war unser Leben nicht sehr leicht. Meine vorherigen Erfahrungen zwangen mich dazu, dass ich niemandem vertraute. Heute weiß ich, dass ich richtig handelte.

1988 kam eine Gelegenheit, die nur einmal im Leben kommt. Ich erfuhr, dass das ehemalige Heim für Hunde in Dubnica nad Váhom, das einst der Armee gehörte, frei ist. Ich zögerte keine Minute und zeigte Interesse. Der Besitzer des Areals ZVS Holding a.s. und Geschäftsführer der Firma Ing. Miroslav Solava kam mir nicht nur entgegen, sondern bat mir die Flächen für symbolische eine Krone an und wurde zu unserem Generalsponsoren. Die ersten fünf Jahre bot er uns kostenloses Strom und Wasser an. Es war eine große Hilfe und diesen Ausdruck des guten Willens vergessen wir ihm nie. Mit solcher Hilfe konnte ich leicht das "Tierheim im Tal, n.o." gründen. Ich wurde Gründer und Besitzer in einer Person. Nach einiger Zeit kam mir auch meine Frau zu Hilfe. Sie kämpfte mit mir um die Leben der Tiere fast 7 Jahre. Leider, die Meinungsunterschiede trennten uns insofern, dass wir heute nicht mehr zusammen sind. Ich danke ihr für alles, was sie für unsere Tiere tat und wünsche eine gute Wahl im weiteren Leben.

Die Anfänge waren überhaupt nicht leicht. Ohne gesparte Finanzmittel würden wir kaum zwei Monaten überleben. Die benachbarten Städte leisteten von Anfang an keinen Beitrag zu unserer Tätigkeit. Und wenn schon, dann nur symbolisch. Heute kann ich sagen, dass die geretteten Pferde größtenteils den Betrieb unserer Einrichtung finanzierten. Ich könnte für dieses Geld ein Haus oder Wochenendhaus und mehrere Autos kaufen, doch ich bin überzeugt, dass es sein Zweck erfüllte und bei der Gründung eines Tierheims, auf das ich stolz sein kann, beitrug. Seit unserer Existenz retteten wir mehr als 3 000 Tiere. In der Gegenwart befinden sich im Tierheim 58 Hunde, 6 Pferde und 26 Ziegen. Unser Tierheim ist allmählich auf der ganzen Welt bekannt. Dank unserer Beiträger aus Ausland konnten wir schneller als ich erwartete die Rekonstruktion des ganzen Objektes durchführen. Ein bedeutendes Verdienst daran hat Yvonne Neumann, die uns im vorigen Jahr in deutsch sprechenden Ländern einen guten Ruf machte. Dank ihrer Hilfe konnten wir die Dienstleistungen für unsere Tiere verbessern. Seit 2004 sterilisieren wir alle geretteten Fähen. Es ist dank der Organisation Tierhilfe Sueden e.V., die auf uns durch Yvonne Neumann aufmerksam gemacht wurde. Die deutsche Organisation Menschen für Tierrerchte Tierversuchsgegner Hessen e.V. wurde im Jahr 2001 zu unserem Patron und durch ihre Geldsammlungen dotiert sie auf großzügige Weise unsere Tätigkeit. Ihre Hilfe hat nicht nur finanziellen Charakter, sondern es gab Momente, in denen sie mich auch moralisch unterstützten. Nicht immer war es bei uns in bester Ordnung und ich muss zugeben, dass es auch Konflikte gab. Die Meinungsunterschiede der Mitglieder unserer Organisation waren auch der Grund zur Kündigung des Arbeitsverhältnisses einiger von ihnen. Die Freunde aus Hessen waren immer auf meiner Seite, wofür ich ihnen sehr dankbar bin. Wenn ich sie nicht hätte, würde ich diese Arbeit nicht mehr machen. Diese hervorragenden Menschen wurden auf uns dank Julka Letková, die heute noch meine Stütze ist, aufmerksam gemacht. Ich kann Boženka Christov nicht vergessen, ein wunderschönes menschliches Wesen. Die anderen, die ich in dieser Geschichte erwähnte, halfen mir, doch Boženka rettete uns. Ein weiterer Mensch, der meinen Respekt verdient, ist Achim Schwarz. Dank ihm habe ich wieder Dach über dem Kopf. Im Tierheim wechselten sich etwa zehn Menschen ab, die mehr oder weniger seine Entwicklung beeinflussten. Auch ihnen gehört mein Dank, ohne sie konnte ich nur sehr schwer den richtigen Weg finden. Wenn einige von ihnen das Gefühl haben, dass ihnen Unrecht getan wurde, möchte ich mich auf diese Weise bei ihnen entschuldigen. Heute weiß ich, dass ich viele Sachen anders und zu beidseitiger Zufriedenheit machen konnte, doch diese Erkenntnis macht man erst nach einiger Zeit. Nicht alles, was gut gemeint ist, kann auch gut ausfallen. Unsere Einrichtung und ihre Philosophie ist sehr verletzlich. Fast niemand von den Menschen, die hier arbeiteten, verstand meine Philosophie. In meinem Leben steht nur ein zufriedenes Tier im Vordergrund, der Mensch muss sich selbst helfen. Es genügt nicht gute Ideen im Kopf zu haben, sondern sie auch verwirklichen zu können. Mein Nachfolger wird es unvergleichbar leichter haben und ich werde wohl erst nach dem Tod anerkannt. Ich sehne mich jedoch nicht nach Ruhm oder Anerkennung. Von den Menschen erwarte ich keine Dankbarkeit. Diese bekomme ich sehr viel von meinen stummen Freunden. Kein menschliches Wesen kann die Liebe und Lebensfreude so wie ein Tier ausdrücken. Es tut mir Leid für alle, die es bis heute nicht wissen.

Auf der anderen Seite brauche ich auch Erholung und Ruhe. Pro zwei, drei Menschen ist die Anzahl der geretteten Tiere groß. Ich gebe nicht auf, aber ich kämpfe auch nicht. Ich bin der Meinung, dass es geschieht, was geschehen muss. Seit 1996 war ich nicht im Urlaub. Einen freien Tag habe ich nur, wenn ich krank bin. Meine Leidenschaft nimmt langsam ab. Ohne Hilfe und bei dem Desinteresse der kompetenten Ämter ist jede Bemühung vergeblich. Ich kann mich mein Leben auch anders vorstellen. Ich will auch weiterhin Tiere retten, doch nur im Rahmen meiner Möglichkeiten. Diese sind bereits sehr begrenzt. Ich bin kein junger Mann mehr und mein Gesundheitszustand ist so schlecht wie bei einem 70-jährigen. Doch die letzten acht Jahre waren die schönsten in meinem Leben, das meine ich aufrichtig. Ich weiß, das ich für eine gute Sache kämpfte…

Wenn jemand Interesse an Adoption eines Hundes aus unserem Tierheim hat, hier sind die notwendigen Angaben:

Sie finden uns in Dubnica nad Váhom in der Štúrova Straße im Areal der ehemaligen Armeekasernen bei ZVS Holding a.s. Das Tierheim befindet sich in der rechten oberen Ecke hinter dem Fußballfeld. Der Ort Dubnica liegt an der E 50, ca. 130 km nordöstlich von Bratislava.